Páramo goes Deep – Höhentraining für das höchste Helidiving der Welt!

Das höchste Helidiving der Welt

Höhentraining im Monte Rosa Gebiet (c) Harald Hois

Páramo begleitet das höchste Helidiving der Welt – einem Tauchunternehmen, das Berg- und Tauchsport ideal miteinander verbindet.

Im Februar 2017 wird sich eine Gruppe von knapp 15 TaucherInnen auf den Weg nach Bolivien und Chile machen, um dort im Kratersee des Licancabur in Chile abzutauchen. Das Projekt führt auf knapp 6000 m Seehöhe und gilt somit als das höchste „Helidiving der Welt“.

Helidiving? Harald Hois und Gerald Kapfer organisieren seit knapp 15 Jahren Tauchunternehmungen mit dem Namen „Helidiving“ – das Ziel dabei ist, ganz entlegene Bergseen zu erforschen, die Seen zu kartographieren, Wasserproben zu entnehmen, diese von Instituten auf Besonderheiten zu überprüfen lassen und in weiterer Folge eine Gesamtdokumentation über das Gewässer zu erstellen. Kapfer/Hois konnten in den letzten Jahren rund 30 Gewässer in den Alpen dokumentieren – Grund genug für die beiden, nach 15 Jahren sich endlich einem ganz besonderen Unterfangen zu widmen: dem höchsten Helidiving der Welt.

Knapp 6000 Meter Seehöhe bedeutet neben aller taucherischen Fähigkeit auch eine entsprechende alpine, höhentaugliche Vorbereitung. Dazu zählt auch ein entsprechendes Berg-Equipment, das den Anforderungen der Crew aber auch den ggf. unwirtlichen Rahmenbedingungen auf 6000 m trotzt.

Das Monte Rosa Gebiet

Schöne Aussichten im Monte Rosa Gebiet (c) Harald Hois

Um die TeilnehmerInnen zeitgerecht auf die Höhe anzupassen wurden die ersten August-Tage-2016 für ein Höhentraining im Monte Rosa Gebiet genutzt. Unter alpiner Leitung (alpinwerkstatt.de) quälten sich 12 TaucherInnen von Gressoney aus, Aosta-Tal, bis auf 4.100 Meter hinauf. In mehreren Teilanstiegen führte Alex Römer die Gruppe von Tag zu Tag höher hinauf. An den ersten beiden Tagen zunächst noch von Gressoney aus, dann von der Capanna Rifugio Cittá di Montova. Ziel wäre es auch gewesen zumindest eine Nacht auf der höchsten Berghütte der Alpen, der Capanna Margherita (4.553 m) auf der Signalkuppe zu verbringen, doch 35cm Neuschnee trieb die Taucher vorzeitig vom Berg ins Tal. Mit einer Zwischennächtigung im benachbarten Tal, Valsavacherenche und dem Aufstieg in Richtung Gran Paradiso rundete Römer das Höhentrainingslager der TaucherInnen ab.

Die Ventura Kombi im Einsatz am Eis

Die Ventura Kombi im Einsatz am Eis (c) Harald Hois

Immer mit dabei: das Páramo-Equipment (Grid Technic Baselayer, Men’s Enduro Jacket & Trousers und Women’s Ventura Jacket & Trousers ); egal ob Regen (auf knapp 3.400 Metern), bei Windböen bis zu knapp 100 km/h, beim langwierigen Aufstieg mit Bergeisen, in eisiger Höhe auf 4100 m – oder auch beim Gletscherspalten-Bergungseinsatz, beim Einsatz der Pickelbremse – die Páramo-Outdoor-Kleidung hielt. Der äußerst angenehme Tragekomfort fiel allen Tauchern auf und dann ist die Kleidung auch noch wetterfest und dennoch atmungsaktiv – perfekt also, um auch auf 6.000 Metern beim nächsten Test geprüft zu werden. Der nächste Bericht folgt bestimmt 🙂

Harald Hois, Lincabur Helidive 2017

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