Feuer und Flamme für Island

fireiceland-01Sechs Tage sind noch lange nicht genug, um die gesamte Vielfalt der weltweit größten Vulkaninsel, Island, zu entdecken, aber bei einem kostenlosen Zwischenstopp auf meiner Rückreise aus den USA konnte ich mir zumindest schon mal Lust auf mehr machen. Wer im Juni und Juli nach Island reist, der kann selbst die Zeit bestimmen, denn es herrscht ewiger Tag. Um 22Uhr auf den Gletscher wandern? Warum nicht! Und so reisten wir mit unserem kleinen Camper spontan der Westküste entlang, völlig ohne Zeitgefühl, bis sie uns davonrannte und wir uns wieder in Richtung Keflavik begeben mussten. ">fireiceland-02Was wir auf dem Weg begegneten? Endlose Lupinenfelder, schwarze Sandstrände, triefende Gletscherzungen,  Wasserfall über Wasserfall, moosüberzogene Mondlandschaften, und Schafe – viele Schafe. fireiceland-03Besonders eindrucksvoll war es, die Eisberge an der Gletscherlagune Jökulsárlon zu beobachten, wie sie sich auf ihrem Weg ins Meer verabschiedeten. Die blau-weiß und schwarz gestreiften Eisskulpturen führten dramatische Tänze mit den Wellen und bedeckten den schwarzen Strand mit kleinen strahlenden Diamanten. Kaum eine Stunde später waren sie verschwunden. Das Wetter in Island ist so wechselhaft wie die Umgebung. Kaum begrüßten wir die warme Sonne, schon wurden wir mit Regen überschüttet. Dann noch ein eisiger Wind dazu und die wunderschönen Aussichten wurden vom Nebel beschlagnahmt. In diesen Situationen war ich sehr dankbar um meine Mirada Jacke von Páramo. Die konnte ich einfach den ganzen Tag anlassen, denn das weiche Material ist einfach so bequem und lässt meinen Körper atmen, auch wenn ich schon längst am Schnaufen bin. fireiceland-04Kam doch mal wieder die Sonne raus, konnte ich ganz einfach die Ärmel hochschieben und die Ventilationsreißverschlüsse aufmachen, anstatt ständig Kleidungsschichten an- und auszuziehen. Ich habe die Jacke sogar unter dem Seljalandsfoss Wasserfall getestet – mit Erfolg!

Julia, 24, aus München

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