Ethiopia Rocks

Sonne, Staub und “Farenji”!

EthiopiaRocks_01Äthiopien ist das älteste unabhängige Land Afrikas. Es ist ein Land voller Extreme. Der fruchtbare, wasserreiche Omo Tal verläuft im Süden; im Norden wüstet die Danakil Senke (125m unter dem Meeresspiegel, einer der heißesten Orte der Welt); und der höchste Berg, der Ras Daschän, ragt auf 4550m hinaus. Die Wetterbedingungen waren perfekt um die Enduro und Ventura Fleece- und Windjacken Kombis auf die Probe zu stellen: heißes Wetter, kühle Abende, schattige Felsen und Regenschauer. Äthiopien weist endlose Möglichkeiten für abenteuerliches Klettern in einem kulturreichen Land auf. Wir, das Team von Ethiopia Rocks, waren 2014 dort, um einen kostenlosen Reiseführer für nachhaltigen Klettertourismus zusammenzustellen.

7 Menschen, 400kg Gepäck, 2 Bouldermatten und 3 Wochen Proviant quetschten wir in den heruntergekommenen Landcruiser, der uns in einer 2-tägigen, hügeligen Reise nach Nord-Äthiopien brachte – dort, wo unser Abenteuer beginnen sollte. Die Aussicht verwandelte sich vom Stadtchaos in sanfte Hügellandschaften und zackige Berggipfel. Aus den vielen Geschäften wurden bald grüne Wiesen und Wälder, dann staubige, steinige Felder. Überall sahen wir Tukels (runde Lehmhütten). Die Kinder hüteten Schafe und Ziegen, und winkten uns hinterher.

Unsere erste Woche verbrachten wir in Girima, umgeben von Kindern, die von uns „Farengi“ (Äusländern) begeistert waren. Wir wollten den Einheimischen die Vorteile des Tourismus zeigen und kauften dort ein paar Notwendigkeiten. Wir schickten unsere Trailrunner los um die Felswände in der Ferne zu erkunden. Die Mittagssonne war zu heiß, um zu Klettern, aber am kühlen Morgen, am Abend und im Schatten brauchten wir einen dünnen Fleece oder eine Windjacke. Die Enduro und Ventura Kombis hielten uns warm, ohne dass wir überhitzten.

In der zweiten Woche erkundeten wir die freundliche Stadt Yeha. Zwischen dem festen Gestein versteckten sich Geckos, Schlangen, Affen und Echsen. Schlangenhäute entlang den Felsen spornten mich an, schneller zu klettern. Als es auf dem Heimweg regnete, war ich sehr froh um mein wasserabweisendes Ventura Windproof Jacket!

Die Sprachbarriere führte immer wieder zu lustigen Misverständnissen. Es gab einen sehr netten Einheimischen, der mit einer wilden Gestik versuchte, uns beim Klettern vor fallenden Steinen zu warnen. Wir meinten verstanden zu haben, dass sie von übergroßen Geiern heruntergeworfen werden. Als wir oben angekommen waren, bemerkten wir erst die vielen Affen, die auf den Hängen herumkletterten und Steine verteilten!

Unsere letzte Woche in Äthiopien führte uns zu den Sandsteintürmen von Hawzien in der Gheralta Region: ein Paradies für alle Riss-, Kamin- und Esoterik-Fans. Die Qualität des Gesteins war unterschiedlich, aber die Aussicht war unglaublich. Abune Yemata Guh ist Tigray’s berühmteste Felsenkirche, die täglich von barfußen Einheimischen besucht wird. Nachmittags besuchten wir die unglaublichen Granitfelsen zu und freuten uns über den Komfort und die Wärmeleistung der Enduro und Ventura Fleecejacken.

Zum Abschluss wurden mit einer kleinen Kaffee-Zeremonie verabschiedet um die erfolgreiche Expedition zu feiern, mit vielen neuen Routen und unserem neuen Kletterführer!

Mandy Tee

Team Ethiopia Rocks: Tom Bide, Rachel Bell, Martin Lane, Jake Phillips, Carl Reilly & Mandy Tee

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