outdoor.markt Trophy Award 2019:

„Outdoor- Persönlichkeit des Jahres“ geht an Nick Brown

Im Rahmen der größten Outdoor-Fachmesse in Europa („OutDoor by ISPO“) wurden im Juli dieses Jahres zum 10ten Mal die Besten der Branche mit einer outdoor.markt Trophy ausgezeichnet. Der aus 7 Kategorien bestehende Wettbewerb beinhaltet u.a. Marke des Jahres, Kampagne des Jahres und Aufsteiger des Jahres – letztere eine Auszeichnung, die Páramo 2017 verliehen wurde.

Die outdoor.markt-Redaktion wählte dieses Jahr Nick Brown, Gründer und Geschäftsführer von Nikwax und Páramo, zur Outdoor-Persönlichkeit des Jahres.

Nick treibt seit 42 Jahren aktiv Veränderungen in der Outdoor- Industrie voran. Mit seiner fortschrittlichen Denkweise ist er der Branche um Jahrzehnte voraus. So rief er die Outdoormarken dazu auf, das Prinzip der Nachhaltigkeit in ihren Geschäftsmodellen zu berücksichtigen, lange bevor der Begriff ‚,CSR“ (Corporate Social Responsibility) ein zentraler Bestandteil der Outdoor-Industrie wurde.

Vitus Wuhrer, der Sohn des VAUDE-Gründers Albrecht von Dewitz, hielt eine bewegende Laudatio, bevor er Nick Brown den Preis persönlich übergab. Vitus beschrieb Nick als einen „Querdenker“ der Outdoor-Branche, einen „…unangepassten Freigeist, einen Trendsetter und mutigen Helden.“

Vitus sagte: „Nick entwickelte Nikwax mit großer Rücksicht auf soziale und ökologische Gesichtspunkte. Seine Produkte werden auf Wasserbasis statt mit schädlichen und brennbaren Lösungsmitteln hergestellt. Er hat seine Produkte von Anfang an PFC-frei gehalten, eine bemerkenswerte Tatsache.

Die Liste seiner Errungenschaften ist heute sehr lang, und sie enthält viele ,,Firsts and Onlys“. Seit 1992 produziert Páramo in Partnerschaft mit der Miquelina Stiftung in Bogotá, Kolumbien. Hohe soziale Verantwortung spielt hier eine grosse Rolle. Im Jahr 2016 war Páramo die erste Marke, die das Greenpeace Detox Programm unterzeichnete.

Die beiden sehr erfolgreichen Marken Nikwax und Páramo – angeregt durch Nicks Pioniergeist – sind zwei Glanzlichter der Outdoor-Industrie. Darüberhinaus ist Nick auch als treibende Kraft in anderen Umweltorganisationen aktiv. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der European Outdoor Conservation Association (EOCA) und war deren Vizepräsident von 2009 bis 2019. Außerdem ist er ein Botschafter des World Land Trust.“

Bei der Übergabe der Auszeichnung sagte Nick Brown: Ich fühle mich außerordentlich geehrt, diesen Preis zu erhalten, zumal ich in der Branche als wahrer Quertreiber bekannt bin, der jede einzelne Marke zu Transparenz und Umweltbewusstsein auffordert. Ich bin tief berührt, besonders von Vitus Laudatio, die nicht besser hätte sein können. Vielen, vielen Dank!“

Herbst-Tour im Vindelfjelens Naturreservat / Nordschweden

Uwe Bachhuber

Nach vielen langen Reisen rund um den Globus, wurde letztendlich Skandinavien meine zweite Heimat. Immer wieder zieht es mich mit meinen Hund hinaus in die weiten des skandinavischen Fjells. Diese Ruhe und Weite lässt sich nur noch an wenigen Orten so geniessen.

Gemütlich sitzen wir bei Kaffee und etwas Schokolade inmitten des Vindelfjellens Naturreservat (Nordschweden) in einer warmen und gemütlichen Stuga. Seit Tagen stürmt es und wir sind froh nach einigen Tagen im Zelt dieses Mehrangebot an Platz genießen zu können.

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Das Performance Labor – sehen Sie wie Analogy Regenjacken trockener halten

Zu Beginn unserer Performance Lab Serie zeigt Páramo Geschäftsführer Dr. Gareth Mottram wie Páramo Analogy Regenjacken trockener halten – von innen und von außen. Das Material „pumpt“ Feuchtigkeit in flüssiger Form und als Dampf immer vom Körper weg.

Überzeugen Sie sich selbst mit diesem Video: Experiment Nr. 1

 

Detox Update

Unser Bekenntnis zu Detox

Im Januar 2016 schloss sich Páramo der Greenpeace Detox Kampagne an und war damit der erste Outdoorhersteller, der diese Verpflichtung gegenüber seinen Kunden und unserer Umwelt einging. Dies war ein großer Schritt, der uns nach wie vor mit Stolz erfüllt. Continue reading

Overlayering – bei Páramo geht’s drüber, statt drunter!

Women's Torres Medio Jacket

Das Páramo Overlayering System mit den neuen Torres Jacken

Auf dem Weg zum Gipfel, am steilsten Stück des Weges gibt es einfach keinen guten Punkt zum Anhalten. Doch häufig ist das der Moment, in dem man gerne noch eine Schicht anziehen möchte – denn je höher man kommt, desto kälter und windiger wird es.

Mit dem herkömmlichen 3-Lagensystem, muss die Gruppe einen längeren Halt machen, der Rhythmus ist unterbrochen, alle kommen aus dem Tritt. Handschuhe aus, Hardshell aus und dabei hoffen, dass nicht alles wegfliegt.

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Die verschollene Torres Jacke

Gareth findet seine verlorene Torres Jacket wieder

Die verschollene Torres Jacke

 „Equipment verlieren“ schien das Motto meiner Kirgistan Expedition im Jahr 2009 zu sein. Zuerst ließ ich mein Leatherman Messer im Wohnzimmer liegen, als nächstes löste sich meine Isomatte unbemerkt vom Rucksack. Was mich am meisten ärgerte, war jedoch der Verlust meine Torres Jacke.

Endlos hatte ich gebraucht um mich für eine Belay Jacke zu entscheiden, bis meine Entscheidung schließlich auf die damals neue Torres Smock fiel. Die Jacke hielt was sie versprach. Egal ob im alpinen Winter oder im Sommer, während eines etwas optimistischen Hochtouren Biwaks, ich wurde nicht enttäuscht. Aber als wir vom Sarychat Gletscher abstiegen, hatte ich zu viel Material am Rucksack und irgendwo entlang der Route verabschiedete sich meine Torres Jacke mit samt ihrem Packsack auf Nimmerwiedersehen.

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Palmöl – Zerstörer eines Ökosystems

Flo und Lisa auf den Spuren des Palmöls

Flo und Lisa auf den Spuren des Palmöls

Wir sitzen im Auto. Seit einigen Tagen wohnen wir bei einer Familie in einem kleinen Haus direkt am Kinabatangan. Wir sind auf dem Weg zum Markt, um noch etwas Gemüse für das Abendessen zu kaufen. Nachdem wir zunächst mit dem Boot zum nächstgrößeren Anleger gefahren sind, an dem auch das Auto der Familie steht, liegen nun noch 40 Minuten Autofahrt vor uns. Während der Fahrt liegen entlang der Straße nur Palmölplantagen. Rechts Palmen, links Palmen, zwischendurch eine kleine Palmöl-Fabrik, links Palmen, rechts Palmen. Unser Gastgeber erinnert sich daran, dass noch vor 30 Jahren anstatt der Plantagen direkt der Urwald an die Straße grenzte.

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